Doch die Lebensrealität von Familien hat sich verändert.
Homeoffice, flexiblere Arbeitsmodelle, bessere Öffi-Anbindungen, das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel und neue Mobilitätsangebote verschieben die klassische Logik des „Zweitwagens“.
Der Alltag ist flexibler geworden – das Mobilitätsverhalten auch
Viele Wege lassen sich heute anders organisieren als noch vor einigen Jahren. Termine werden kombiniert, Fahrten besser geplant oder bewusst auf alternative Verkehrsmittel verteilt.
Das bedeutet nicht, dass Familien weniger mobil sind. Im Gegenteil: Mobilität wird vielfältiger genutzt – nur eben nicht mehr zwingend durch ein eigenes zusätzliches Fahrzeug.
Ein Auto reicht oft – das zweite steht meist still
Für viele Haushalte zeigt sich in der Praxis: Ein Fahrzeug deckt den täglichen Bedarf bereits gut ab. Das zweite Auto wird häufig nur sporadisch genutzt – oder steht überwiegend ungenutzt auf dem Parkplatz.
Und genau hier stellt sich eine neue, sehr konkrete Frage:
Nicht mehr: „Brauchen wir ein Zweitauto?“
Sondern: „Brauchen wir es wirklich jeden Tag?“